archiv
MYN-meet your neighbours-lerne deine Nachbarn kennen

Frühlings-Impressionen 2016

Wenn die Natur im Frühjahr täglich ein Stück mehr erwacht, die Tage länger als die Nächte werden, zieht es mich, den Naturfotografen, auf Wiesen, in die noch lichten Wälder oder in den nächstgelegenen Park. Zarte Blättchen, bunte Blüten, süßliche Düfte begeistern nicht nur Bienen, Hummeln & Co. In diesen Tagen werden auch gerne Gewässer oder Seen besucht. Tolle Treffpunkte vieler Zug- und heimischer Vögel und ideale Balz-, Brut- und Futterplätze.
Alles ideale Fotoplätze für den Naturfotografen...

 

Hurra, Hurra, der Frühlung ist da. Die Krokusse im Luisenpark stehen flächig in Blüte und verbreiten Freude wie ...
 

... Konfetti, das zahlreich am Rosenmontag geworfen wurde.

 
"Seid umschlungen" versinnbildlicht einfach und direkt mein immer wiederkehrende Interesse an Küchenschellen. Jährlich fotografiert und immer wieder schön. In diesem Bild unterstreicht der dezente Hintergrundblitz die feinen Härchen der Blüten.
 
 
Ebenfalls interessant in der Bildgestaltung ist die untergehende Sonne als Hintergrund zu verwenden. Diese Aufnahmen sind technisch zwar einfach, aber sehr abhängig von den äußeren Bedingungen: Sonnenstand, Sichtbarkeit derselben, Stellung der Blütenöffnung. Natürlich sind das nur dann Herausforderungen, wenn man sich auf die Situation einlässt und keine Hilfsmittel wie z.B. eine Taschenlampe verwendet...
 
 
Die "Drei von der Küchenschelle" blicken optimistisch in den Tag und den kommenden Frühling. Man sieht es ihnen nicht an, aber die Wetterbedingungen der letzten Tage vor dieser Aufnahme waren überhaupt nicht gut. Bemerkenswert, wie sie dennoch ihren Aufbruch wagen, dabei Freude ausstrahlen und Hoffnung verbreiten.
 
 
Graugänse im frühem Morgenlicht. sie wollen sicher nicht zu spät zu Ihren Futterplätzen kommen.
 
 
Das Wogbachtal, eine interessante Location, die ich in einer Tagestour mit der RG-6 der GDT besuchte. Zunächst stand mir der Sinn nach etwas experimenteller Fotografie, bei der mir dieser "Moos-Ochse" begegnete. Dieser, seiner scheuen Natur gemäß, flieht vor dem Fotografen und erlaubte mir nur ein schnelles Foto von hinten. Charakteristisch ist das rechtsseitige Doppel-Spitzgeweih, dessen biologische Funktion noch nicht vollständig geklärt ist, aber vermutlich eine wesentliche Rolle bei der Paarbindung spielt...
 
 
Weitere Wesen im Wogbachtal sind in den bemoosten Bäumen versteckt - hier noch ein wenig beschriebenes Wesen, vermutlich ein Proto-Ent, dessen genaue Artbestimmung noch aussteht. Der nur wenig ausgeprägte Bart und die unscharfe Nase deuten auf ein Jung-Wesen hin.
 
 
Ein weiterer, seltener Gast im Wogbachtal ist der "Grüne Moos-Wolf", hier in Lauerstellung von der Seite fotografiert. Auf dem ersten Blick mit einem abgestorbenen und teilweise zersetztem Ast zu verwechseln, nutzt er vorrangig die Stunden der Dämmerung, um Beute zu machen.
 
 
Der Lerchensporn tritt in dieser Jahreszeit an manchen Stellen im Wogbachtal gehäuft auf. Faszinierend ist dies im Zusammenspiel mit den bemoosten Baumstämmen mit ihrem kräftigen Grün. Fotografisch ist diese Darstellung eine Herausforderung für die Schärfentiefe - die durch eine Doppelbelichtung gelöst wird.
 
 
Baumpilze, Moos und ein gleichmäßiges Licht bieten gute Voraussetzungen für ruhige, angenehme Bilder. Nicht unbedingt Frühjahrs-typisch, aber typisch für einen feuchten, ruhigen Wald.
 
 
Ein Erwachen auf allen Ebenen - hier dicht über dem Boden:
Der Frühling wird eingeläutet - durch den Sporenträger des Schwanenhals-Sternmooses.
 
 
Ein Klassiker zum Schluß: Aurorafalter auf Schlüsselblume.
Hier handelt es sich um ein männliches Model für die MYN-Fotografie, welches zur Belohnung kooperativer Zusammenarbeit auf diese Blüte gesetzt wurde. Offensichtlich ein sehr gelassener Geselle, denn als ich nach dem Zusammenräumen meiner Foto-Ausrüstung noch nach ihm sah, rief er förmlich nach dem Klicken des Verschlusses.
Ok - gerne tat ich ihm diesen Gefallen...
 

Freue mich auf Rückmeldungen - gerne per E-Mail oder

über facebook (ohne Anmeldung/ Registrierung) >> Dirk Funhoff - Naturephotography oder



<< Archiv